A wie Aquamediale

Die Aquamediale ist ein zweijähriges Kunstfestival im Spreewald. Der Kurator Harald Larisch versammelte acht internationale Künstler*innen, die sich in Straupitz mit dem Thema Heimat im Fontanejahr 2019 auseinander setzten.
Katalin Pöges und Jana Dörfelts Arbeiten beschäftigen sich auf der Suche nach Identität mit Wasser und dessen Wanderungen.
Katalin Pöges 21 Kanister voller Wasser aus fremden Heimaten tropften über drei Monate langsam in das Wasser des Spreewalds. Ihre Arbeit trägt den Titel „Infusion–Inklusion“ und thematisiert die Vermischung von Identitäten. Ein QR-Code auf jedem Kanister verlinkt zu einer Aufzeichnung, als das Wasser in den jeweiligen Kanister gefüllt wurde.

Jana Dörfelts Arbeit „Heimat to go“ ist ein großer, bunter Trichter. Er fängt das gefallenen Regenwasser im Spreewald auf. In kleinen Fläschchen abgezapft wird es zur Reliquie einer Heimat.

„Alle 10 Sekunden ein Tropfen mit fremder Heimat, mit neuen Einflüssen in den Spreewald.“

Katalin Pöge bei der Eröffnung der Aquamediale, Juni 2019


Teilnehmende Künstler*innen

Jana Dörfelt, Franz Zauleck, Johanna Benz, Christina Röckl, Nadine Prange, Natthapong Samakkaev (BACK), Stefhany Yepes Lozano, Prof. Yang Liu

Webseite des Festivals

aquamediale 2019
Kunst aus der Perspektive gesellschaftlicher Verantwortung

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