Besonders große Freude macht mir die Leitung eines Profilkurses in einer Berliner Grundschule mit Kindern aus der 5. und 6. Klasse. Kategorisch hinterfragen wir alles, was man „normal“ finden.
Positionen, Raum & Zeit, bewährte Herangehensweisen, unsere eigenen Bewertungen oder Regeln, die scheinbar festgelegt sind – wir probieren Neues aus, testen das Unsichere und teilen unsere Erfahrungen miteinander. Wir dokumentieren alles und verändern die Regeln, so dass sie uns und dem, was wir erfahren wollen dienen. Die Schüler*innen gestalten selbstständig kreative Erfahrungsräume für sich und ihre Mitschüler*innen und gemeinsam kommt uns die Erkenntnis: das kleine, fiese Pronomen man hat ganz schön große Wirkmacht. „Das macht man nicht!“., „So kann man das nicht machen.“, „Wenn man es richtig machen will, dann macht man das so und so…“.

Macht man das, ja?!

„Wow – endlich konnte ich mich mal konzentrieren, bei dem was ich mache!“

Feedback von einem Schüler (mit ADHS Diagnose) zur Übung „Zeichnen im Rennen“


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