Was zuvor geschah…

Mädchenmorgenblütenträume

Mit 16 Jahren bin ich zu Hause ausgezogen. Den Kopf voller Mädchenmorgenblütenträume und wild entschlossen, die Welt nach meinem Bilde zu formen. Mein Weg führte mich ins Berufsinformationszentrum in Cottbus. Ich las mir mehrfach alle Berufe von A bis Z durch. Das ernüchternde Fazit: Meinen Beruf gibt es nicht. Als Folge entstanden allerhand Listen in meinem Tagebuch. Die trugen Titel wie „So soll sich arbeiten für mich anfühlen“, „Was ist mir eigentlich wichtig im Leben?“ oder meine berühmte Liste, der „Dinge, die ich nie, nie, nie im Leben machen würde“. Ich näherte mich gewissermaßen von hinten an und traf durch die Brust ins Auge. Wenn ich neuen Menschen begegnete, sah ich mir an, was sie arbeiten und warum.

Die sorgenvollen Blicke meiner Mitmenschen in Kauf nehmend, probierte ich dies und das. Studierte Sozialpädagogik, gründete mit meiner Ex-Schwiegermutter einen Spielzeugladen, zweifelte, verzweifelte und belegte spannende Kurse hier und da. Immer dabei hatte ich mein Skizzenbuch. Alles, was ich erlebte, reflektierte und jede noch so kleine Idee sammelte ich meinem Buch.

Loecher in die Luft starren

Weltmeisterin im Löcher in die Decke starren

Schon immer brenne für gute Ideen, für meinen eigenen und auch die von anderen. Meine Leidenschaft ist es damals wie heute, andere in ihrer Lust und Verantwortung anzustiften, ihre Ideen ernst zu nehmen. Zuerst musste ich das natürlich selbst lernen. Früher sah das bei mir so aus: Ich lag gern auf dem Bett, starrte an die Decke und träumte von einer besseren Welt. Neben mir kistenweise vollgekritzelter Ideenbücher zur Verbesserung der Welt – Umsetzungsquote: nahe Null.

Es hat Klick gemacht

Mit der Geburt meiner Kinder mitten im Studium an der Kunsthochschule Weißensee machte es bei mir Klick. Ich fühlte große Dankbarkeit und Power in mir und ich hatte Lust, der Welt etwas zurück zu schenken. Ich lernte zwei wichtige Lektionen: zu 100 Prozent bei einer Sache zu sein und dass der Tag nur 24 Stunden hat. Daraus ergab sich für mich die logische Schlussfolgerung verantwortungsvoll mit meiner Zeit und meinen Ressourcen umzugehen. Und hoppla! – mit dieser neuen Einsicht ging so einiges! Zum Beispiel verbrachte ich ein Auslandsjahr an der Akademie der Künste in Wien, samt erstem Kind, Mann und meinem Nebenjob. Kurze Zeit später gründete ich mit KollegInnen Mailetti, mein erstes künstlerisches Start-Up.

Wirksam sein fetzt

Die neue Fähigkeit – ganz und gar bei einer Sache zu sein und für den Moment alles zu geben – lernte ich lieben und entwickelte sie weiter. Es folgten weitere Kinder und weitere Gründungen von Projekten, Künstlergruppen und Vereinen. Mit meinen Erfahrungen und meinen vielseitigen Kenntnissen kann ich heute andere dabei unterstützen, ihre Ideen ernst zu nehmen, sich mit ihnen zu verbünden und so lange dran zu bleiben, wie es nötig ist. Ich bin überzeugt, dass die Fähigkeit nach den eigenen Werten zu gestalten wichtig ist, gesund macht und wegweisend für die positive Entwicklung unseres Fortbestehens auf diesem Planeten ist.

Was ich heute zu bieten habe

  • Die feste Überzeugung, dass das Umsetzen einer geklärten Vision mit Leichtigkeit geschieht

  • Einen bunten Koffer mit künstlerischen Erlebnissen, die oft mehr zu Tage bringen als Worte

  • Seit der künstlerischen Leitung eines großen Kindermuseums bin ich in Projektplanung, Teamführung sowie großem Anspruch mit kleinem Budget mit allen Wasserfarben gewaschen

  • Begeisterung für Markenentwicklung, Webdesign und die Visualisierung von Ideen

  • Eine Menge Learnings aus meinen Hochs und Tiefs in künstlerischen Unternehmen und dem Non-Profit-Bereich

  • Feuriges Engagement als Zukunftsgestalterin unseres digitalen Lebens und Lernens. Welches ich lieber nach eigenen Werten gestalte, anstatt gestalten zu lassen.

  • Professionelle Bearbeitung von Bild/Video und Ton, die mir seit über 20 Jahren hilft Ideen umzusetzen

  • Die Freiheit einer Künstlerin, erst einmal alles für Möglich zu halten

In Coachings, Workshops und anderen Formaten teile ich meinen Erfahrungsschatz aus künstlerischem Zugang, der Kommunikationsgestaltung und der Auseinandersetzung mit der Gesellschaft mitten im digitalen Wandel.

Du willst noch mehr? Ok, hier sind fünf Fakten über mich

1

Kommunikation ist für mich die Beziehung, die wir mit dem Leben, uns selbst und unseren Mitmenschen eingehen

2

Meine Grundwerte Wirksamkeit, Selbstbestimmung und Verbundenheit bestimmen mein ganzes Leben

3

Gute Bücher lese ich immer und immer wieder

4

Ich bin halb Links- und halb Rechtshänderin

5

Ich würde gern auf der USS Enterprise NCC 1701 den Weltraum erkunden

„Fünf Fakten über mich“ ist die Standartvorstellung aus Working Out Loud. Bei dem Programm geht es darum, Beziehungen aufzubauen, die von Bedeutung sind. Diese Methode setze ich gern in Workshops ein. Sie ist zeitlich effektiv, jedes Mal anders und ermöglicht es Gruppen schnell in Verbindung zu kommen.

Und du so?

Interessierst du dich für einen Gedankenaustausch oder willst einfach mal Hallo sagen? Dann schreibt mir doch eine Email mit fünf Fakten über dich!

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